Manchmal habe ich das Gefühl, dass tief in mir ein Feuer brennt.
Ein Feuer, das niemand sieht.
Ich frage mich manchmal:
Was würde passieren, wenn ich ihm freien Lauf lasse?
Wenn ich auch nur einen Funken von dem herauslasse, was in mir brennt?
Es fühlt sich an, als würde die ganze Welt in Flammen aufgehen.
Nicht weil ich sie zerstören möchte.
Sondern weil niemand ahnt, wie viel Wut, Schmerz und Ohnmacht in einem Menschen Platz finden können.
Also halte ich das Feuer fest.
Ich schließe es ein.
Nicht, weil es verschwunden ist.
Sondern weil ich niemandem wehtun möchte.
Und vielleicht auch, weil ich Angst habe, selbst darin zu verbrennen.
Während ich all das in mir trage, läuft das Leben weiter.
Die Menschen gehen arbeiten.
Sie lachen.
Sie planen ihren Urlaub.
Sie sprechen über das Wochenende.
Die Welt funktioniert.
Als wäre nichts geschehen.
Und genau das macht mich manchmal wütend.
Wie kann alles so normal weitergehen, wenn meine Welt an dem Tag stehen geblieben ist?
Wie kann die Sonne aufgehen, wenn du nicht mehr da bist?
Wie können Menschen lachen, während ich versuche zu verstehen, wie man mit einem fehlenden Teil seines Herzens weiterlebt?
Ich weiß, dass die Welt nicht stehen bleiben konnte.
Ich erwarte das auch nicht.
Und doch fühlt sich ihre Normalität manchmal wie ein Widerspruch an.
Vielleicht trage ich dieses Feuer nicht, um etwas zu zerstören.
Vielleicht erinnert es mich daran, wie groß meine Liebe war.
Denn wo tief geliebt wurde, brennt auch der Schmerz tief.
Manchmal flackert das Feuer nur leise.
Manchmal lodert es so stark, dass ich kaum atmen kann.
Aber es gehört zu meiner Geschichte.
Und solange ich lerne, mit diesem Feuer zu leben, muss ich mich nicht dafür schämen.
Es ist nicht das Feuer der Zerstörung.
Es ist das Feuer einer Liebe, die keinen Ort mehr gefunden hat, außer in meinem Herzen.
Das Feuer, das niemand sieht
Wenn du gerade hier bist, trägst du vielleicht etwas Schweres in dir. Du musst es nicht alleine tragen.
Nimm dir einen Moment. Atme. Und geh in deinem Tempo weiter.
SanielyaDu musst diesen Weg nicht alleine gehen
Wenn du dir Begleitung wünschst – in Gesprächen oder durch sanftes Yoga – bin ich für dich da.
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